Schluckstörungen (Dysphagien)

Schluckstörungen können auftreten bei:

  • Schlaganfällen und Schädelhirntraumen
  • Erkrankungen und Tumoren im Mund-, Rachen- und Kehlkopfbereich
  • neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Chorea Huntington, Multiple Sklerose
  • Viruserkrankungen wie Polio, AIDS
  • Stoffwechselstörungen, Diabetes, Alkoholmissbrauch
  • nach Langzeitbeatmung
  • bei Frühgeborenen

Anzeichen für Schluckstörungen:

  • häufiges Verschlucken
  • Husten und Würgen
  • Speichelfluss aus dem Mund
  • Ansammlung von Speiseresten in den Backentaschen
  • Auftreten von primitiven Reflexen (Such-, Saug-und Beissreflex)
  • feuchte, raue und heisere Stimme nach dem Schlucken
  • unklare Fieberschübe
  • Sensibilitätsstörungen im Mund- und Rachenbereich
  • Nahrung tritt aus der Nase aus

12% der Patienten im allgemeinen Krankenhaus, 40% der Bewohner im Alten- und Pflegeheim und 25-32% der Schlaganfallpatienten leiden an Schluckstörungen.

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